Auf ins letzte Gefecht

Eine schwere Aufgabe liegt vor den Tebus am Samstag, wenn es auswärts gegen den schon jetzt feststehenden Vizemeister der Liga geht.Foto: Tebus

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Ibbenbüren. Am kommenden Samstag (22. April) bestreiten die Tebu Volleys ihr letztes Saisonspiel bei den TSV Giesen Grizzlys. Es scheint sehr wahrscheinlich, dass es auch vorerst das letzte Spiel in der 2. Bundesliga sein dürfte, da die Volleyballer des SV Cheruskia Laggenbeck beim Vizemeister gewinnen müssen. Zudem sind die Tebus (Platz 12) auf Schützenhilfe angewiesen: Direkte Konkurrenten wie Bocholt (Platz 11) und Braunschweig (Platz 10) müssen Niederlagen kassieren.

Das Hinspiel gegen die Grizzlys war zugleich der erste Spieltag der Tebus in der 2. Bundesliga nach dem Wiederaufstieg. So schließt sich am Samstag ein Kreis einer Saison, die einem Wechselbad der Gefühle für die Laggenbecker gleicht. Im Hinspiel fehlte den Tebus die Cleverness, um einen nicht perfekt eingespielten Gegner zu bezwingen. Zwei Sätze gingen in die Verlängerung. Alle drei Durchgänge gingen aber an Giesen. Zum Saisonabschluss muss jetzt ein Sieg her, falls man die minimale Chance des Klassenerhalts noch wahrnehmen will. Hinter den Tebus liegt so oder so eine sehr facettenreiche Spielzeit, in der vor allem die jungen Spieler sehr viel lernen konnten und dies auch taten. Am Samstag werden zudem einige Fans aus Laggenbeck mit nach Giesen reisen, um die eigene Mannschaft für die gezeigten Leistungen zu belohnen. Patrik Robert wird nach zwei Jahren, ebenso wie Lars Fischer nach 14 Jahren, sein letztes Spiel für die 1. Herren der Tebus machen.
Giesen steht bereits als Vizemeister fest und will sich vor heimischer Kulisse mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden. Mit Hauke Wagner spielt bei den Grizzlys der bereits feststehende Liga-MVP auf der Diagonalposition. Alles andere als eine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Hendrik Rieskamp.

 
 
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