Digitale Stromzähler

Bietet Infos zu digitalen Neuerungen: Fachmann Wolfgang Baans. Foto: André Hagel

Technik

Ibbenbüren. In so manchen häuslichen Zählerschrank könnte in den nächsten Monaten Bewegung kommen: Bis 2032 sollen flächendeckend digitale Stromzähler in Betrieb sein, im Fachjargon „moderne Messeinrichtungen“ genannt.

Der Gesetzgeber schreibt den schrittweisen Austausch analoger Zähler vor. Weswegen diese grundlegende Neuerung beim nächsten Energiesprechtag der Verbraucherzentrale NRW im Rathaus Ibbenbüren Thema sein wird. Der Energiesprechtag findet am Mittwoch (8. März) von 14 bis 18 Uhr im Rathaus Ibbenbüren statt. Wolfgang Baans, Energieberater der Verbraucherzentrale in Ibbenbüren, will dann interessierten Bürgern aufzeigen, was in puncto digitale Stromzähler Sache ist.

Für einige Haushalte mit sehr hohem Stromverbrauch oder größerer Solaranlage geht die Umstellung sogar noch weiter: Sie erhalten zusätzlich zum digitalen Zähler ein so genanntes Gateway. Dieses englischsprachige Wort bezeichnet eine Kommunikationseinheit, die Daten versenden und empfangen kann. Damit haben Häuser und Wohnungen dann ein intelligentes Messsystem, mit einem weiteren englischen Begriff auch als Smart Meter bekannt.

„Der Smart Meter wird künftig nach und nach zum Standard für immer größere Verbrauchergruppen. Das birgt sowohl Chancen als auch Risiken“, erklärt Energieberater Baans. Eben hierüber möchte er Hausbesitzer und Wohnungsbewohner aufklären. Wer eine Beratung zu digitalen Stromzählern und zu den individuellen Konsequenzen der anstehenden Änderungen wünscht, kann sich an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW im Rathaus Ibbenbüren wenden. Ein mindestens 30 Minuten umfassendes Gespräch mit Energiefachmann Wolfgang Baans kann im Vorfeld des Energiesprechtages vereinbart werden, entweder telefonisch unter der städtischen Servicenummer 05451 / 931999 oder unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Da die Beratung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, kostet ein Termin lediglich fünf Euro je halber Stunde.

Für alle einkommensschwachen Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist die Beratung kostenfrei.

 
 
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